Leuchtstoffröhren dienten in der Vergangenheit als gute Alternativen zu Glühlampen und Halogenen. Doch sie weisen viele Nachteile auf: Sie starten langsam, flackern, machen Geräusche, haben eine geringe Lebensdauer und einen hohen Energieverbrauch. Deshalb lohnt sich der Wechsel zu LED. LEDs sind nicht nur wesentlich effizienter, sondern haben eine bis zu fünf mal so lange Lebensdauer wie Leuchtstoffröhren. Verzichten Sie daher auf die alten Röhren – das ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel!


Leuchstoffröhren von oben fotografiert
iStock/ tzahiV

Das Wichtigste auf einen Blick:


  • LEDs verbrauchen viel weniger Energie und halten länger als Leuchtstoffröhren
  • Bei Leuchtstoffröhren kann es zu flackern und verzögerter Einschaltzeit kommen
  • Helligkeit, Farbwiedergabe und Lichtausbeute nehmen schon nach wenigen Jahren ab
  • Leuchtstoffröhren enthalten Quecksilber und müssen daher speziell entsorgt werden
  • LED-Panels bieten einen idealen Ersatz für gleich mehrere Leuchtstoffröhren

Wie funktionieren Leuchtstoffröhren?


Bei einer Leuchtstoffröhre handelt es sich um eine Niederdruck-Gasentladungslampe. Die Röhre wird dabei mit einem Gas gefüllt, welches UV-Licht ausstrahlt. Meist handelt es sich bei dem Gas um Quecksilberdampf. Darüber hinaus ist die Röhre mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet. Dieser wandelt das von der Gasfüllung ausgestrahlte UV-Licht in sichtbares Licht um.


Was sind die Nachteile von Leuchtstoffröhren?


Im Folgenden erklären wir Ihnen ausführlich die Schattenseiten der Röhren. Dabei wird Ihnen schnell auffallen, warum diese Leuchtmittel der Vergangenheit angehören sollten:


Energieverbrauch


Leuchtstoffröhren haben zwar im Vergleich zu Glühbirnen eine höhere Effizienz: Während die Lichtausbeute von Glühlampen bei 10 Lumen pro Watt liegt, punkten Leuchtstoffröhren mit dem 7-fachen davon. Im Gegensatz zu LED bedeuten sie jedoch einen hohen Energieverbrauch. Bei LEDs beträgt die Lichtausbeute oft über 100 Lumen pro Watt. Der Unterschied macht sich rasch in Ihrer Stromrechnung bemerkbar.



Geräusche


Leuchtstoffröhren fallen oft störend durch Geräusche auf, wie zum Beispiel Brummen oder hochtöniges Surren. Diese können durch sogenannte Resonanzschwingungen zustande kommen, wenn die Fassung des Leuchtmittels ins Schwingen gerät und dadurch einen Brummton erzeugt. Das ist insbesondere am Arbeitsplatz von Nachteil, da es die Konzentrationsfähigkeit, Produktivität und nicht zuletzt das Arbeitsklima beeinträchtigt.



Flackern


Wir kennen es alle: Oft tendieren Leuchtstoffröhren zum Flackern. Das ist nicht nur störend, sondern kann langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben: übermäßige Belastung der Augen, Kopfschmerzen bis hin zu Migräne. Die Leuchtmittel entsprechen damit nicht dem Prinzip des Human-Centric-Lighting.