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Beleuchtung im Arbeitszimmer - Was ist die beste Beleuchtung im Home Office?

Beleuchtung am Arbeitsplatz zu Hause ist wichtig für konzentriertes und erfolgreiches Arbeiten. Ein clever durchdachtes LED-Lichtkonzept fördert die Produktivität, bietet jedoch auch Energieeinsparungen und verhindert, dass Ihre Stromkosten dank Home Office in die Höhe schießen. So können Sie zu 100 % in Ihrer Arbeit durchstarten – und bis zu 90 % an Strom sparen. Wir geben Ihnen Empfehlungen, wie Sie Ihr Arbeitszimmer mit der richtigen Beleuchtung ausstatten.


Tisch mit Laptop und Tischlampe
unsplash.com/ nikita-vantorin

 

Inhaltsverzeichnis

 

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:


  • Eine Kombination aus Tageslicht und künstlichem Licht, sowie direktem und indirektem Licht bildet ein ideales Lichtkonzept.
  • Mindestwert für Helligkeit der Arbeitsplatzbeleuchtung im gesamten Raum: 500 lx
  • Die Farbtemperatur sollte mindestens 4.000 K (Kaltweiß) betragen. So wird die Konzentrationsfähigkeit unterstützt.
  • Vermeiden Sie Blendungen, sowie flackernde Beleuchtung. Diese sorgen für Ablenkung bis hin zu Augenirritationen oder sogar Migräne.
  • LEDs sind ideal als Arbeitszimmerbeleuchtung geeignet, da sie langlebig und energieeffizient ist.

 

Welches Lichtkonzept ist das richtige für das Home Office?

 

Für die Arbeitszimmerbeleuchtung empfiehlt sich grundsätzlich eine Kombination aus natürlichem Tageslicht und künstlicher Beleuchtung, sowie direktem und indirektem Licht. Detaillierte Informationen hierzu können Sie in unserem Blogartikel Der feine Unterschied: Direkte und indirekte Beleuchtung nachlesen. Der Schreibtisch in Ihrem Arbeitszimmer sollte idealerweise seitlich zum Fenster stehen. Dies ermöglicht den Einfall von ausreichend viel Tageslicht und bietet zudem die Option, den Blick gelegentlich nach Draußen schweifen zu lassen. Dies wirkt entspannend auf Auge und Geist und kann zudem die Kreativität fördern.

Regal mit Lampe

unsplash.com/ samantha-gades



Ihr Lichtkonzept sollte insgesamt eine helle Grundbeleuchtung beinhalten, die durch punktuelle Lichtquellen ergänzt wird. So kann man zur Arbeitsplatzbeleuchtung z.B. mehrere LED-Spots an der Decke verteilen, die das Zimmer gleichmäßig ausleuchten. Alternativ eignen sich auch Pendelleuchten oder Wandleuchten. Ist es draußen hell und sonnig, muss die LED-Deckenbeleuchtung nicht eingeschaltet sein, da genug Helligkeit besteht. Ideal ist eine Verteilung von Akzentlicht: Eine LED-Stehlampe in der Ecke oder ein schön beleuchtetes Wandbild können für eine ansprechende Atmosphäre sorgen. Auch eine LED-Tischleuchte im Regal bietet ein schöne Dekoration, bringt Leben ins Arbeitszimmer und kann für kreative Denkanstöße sorgen.

 



Für den Schreibtisch empfiehlt sich eine schwenkbare Lampe, die Sie flexibel dort anbringen sollten, wo Sie sie benötigen. Der Vorteil ist, dass Sie diese Lampe immer wieder neu positionieren können (z. B. wenn Sie einen Drucker auf dem Beistelltisch benutzen oder ein Buch neben dem Laptop aufschlagen).

Ist wenig Platz auf dem Tisch vorhanden, können Sie zu einer Klemmleuchte greifen, die Sie über dem Schreibtisch an ein Regal klemmen oder schrauben. Schreibtischleuchten sollten ihr Licht zudem immer direkt auf die Arbeitsfläche richten. Für Schreibtischlampen werden häufig LEDs mit gängigen E14- oder E27-Sockeln verwendet.

 

 

Tipp:

 

Sie möchten eine ganz individuelle Tischleuchte? Dann Lesen Sie unseren Blogartikel DIY Lampe: Tischlampe aus Holz selber machen mit ausführlicher Schritt-für-Schritt-Anleitung.

 

Welche Eigenschaften sollten Ihre Leuchtmittel haben?

 

Neben einer Kombination aus verschiedenen Lichttypen und einer ausreichenden Helligkeit Ihrer Lampen, können weitere Aspekte für die Arbeitszimmerbeleuchtung gewinnbringend sein. Hier sind unsere Empfehlungen:



Beleuchtungsstärke

 

Für die erfolgreiche Arbeit im Homeoffice empfiehlt sich ein Wert von ca. 500 lx. Dieser Wert entspricht zudem der europäischen Norm DIN EN 12464-1 über die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen. Um diese 500 Lux für den Schreibtisch zu erreichen, empfiehlt sich eine ca. 1.000 Lumen starke Leuchte. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Blogartikel Die Europäische Norm EN 12464-1.

 

Farbtemperatur und Farbwiedergabe

 

Für die Arbeitsplatzbeleuchtung sollte die Farbtemperatur mindestens 4.000 K betragen. Helles Licht mit hohem Blauanteil hält wach, macht Sie aktiv und fördert die Konzentration. Insbesondere morgens sorgt es für einen erfolgreichen Start in den Arbeitstag. Falls sehr wenig natürliches Tageslicht herrscht, können Sie zu Beleuchtung in Tageslichtweiß mit 6.500 K greifen. Achten Sie zudem auf eine gute Farbwiedergabe von mindestens 80 Ra. Dies erleichtert die Arbeit am Bildschirm, insbesondere, wenn es um grafische Aufgaben geht.



kaltweiß;

AdobeStock/zhu difeng


Blendung

 

Eine Blendung ist störend und gilt es zu vermeiden. Richten Sie Ihre Arbeitsplatzbeleuchtung daher am besten so aus, dass keine Reflexblendung auf dem Bildschirm entsteht. Die Lichtquellen sollten ihr Licht am besten weit über der Kopfhöhe einer sitzenden PErson abgeben. So lässt sich auch eine Direktblendung vermeiden.



Zudem empfehlen wir nach Möglichkeit Arbeitszimmerbeleuchtung mit einem UGR-Wert von <19, insbesondere bei LED-Panels. So werden Direkt- und Reflexblendungen zusätzlich verhindert und Sie können konzentriert arbeiten. Langfristig erzeugen Blendungen nicht nur Ablenkung, sondern können gesundheitliche Folgen wie Erschöpfung oder sogar Migräne mit sich bringen.

 

 

Flimmerfreie Beleuchtung

 

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Leuchtmittel nicht flimmern. Ausgediente Leuchtstoffröhren zum Beispiel sollten Sie besser aussortieren und statt dessen zu flackerfreien LEDs greifen. Diese sind EU-zertifiziert und noch dazu energieeffizient und langlebig. Egal wie lange Sie also Home Office betreiben – Ihre LEDs halten sich!



Abstrahlwinkel

 

Für die Grundbeleuchtung sollte ein größerer Abstrahlwinkel von > 90° verwendet werden. Für die erwähnte Akzentbeleuchtung ist hingegen ein kleiner Abstrahlwinkel von < 90° empfehlenswert, zum Beispiel in Form von GU10-LED-Spots oder schwarzen Einbauspots. So setzen Sie gezielte Highlights und sorgen für eine abwechslungsreiche Lichtkomposition.

 

LED-Beleuchtung mit Abstrahlwinkel < 90°

 



 

Welche Beleuchtung bei Videokonferenzen?

 

Nicht nur die Erhellung des Arbeitsplatzes spielt in der Home Office-Beleuchtung eine wichtige Rolle – auch die Beleuchtung bei Videokonferenzen ist ein essenzieller Bestandteil. So können Ihre Kolleginnen und Kollegen Sie und Ihre Körpersprache bei Videocalls besser erkennen. Dies trägt wiederum zur Qualität der Konversation und dem Gemeinschaftsgefühl bei. Hierzu gibt es ein paar Tipps und Tricks, die Sie beachten sollten.

 

Grundbeleuchtung

 

Mann sitzt im Homeoffice vor einem Laptop
Bei der Videokonferenz-Beleuchtung ist die Wahl des richtigen Lichts essenziell.
(Bild: AdobeStock/Kateryna)

Um bei einer Videokonferenz gesehen werden zu können, ist eine ausreichende Grundbeleuchtung das A und O. Diese können Sie auf verschiedenen Wegen erzeugen. Nutzen Sie zum Beispiel eine LED-Deckenleuchte oder ein LED-Panel, die Licht diffus abstrahlen. So verteilt sich die Beleuchtung gleichmäßiger im Raum und ein starker Schattenwurf wird vermieden.

Ebenso können Sie auch natürliches Tageslicht für die Grundbeleuchtung verwenden: Ein Fenster spendet zum Beispiel an sonnigen Tagen ordentlich Licht. Hier müssen Sie allerdings eine entscheidende Sache beachten: Positionieren Sie sich nicht so, dass Sie ein Fenster im Rücken haben. Dies führt dazu, dass die Webcam all das natürliche Tageslicht einfängt, Sie selbst aber sehr dunkel und kaum zu erkennen darstellt. Ist das Fenster hingegen gegenüber von Ihnen, könnten Sie davon geblendet werden. Idealerweise sollten Sie sich seitlich zum Fenster positionieren. So können Sie das natürliche Licht optimal nutzen.

 

Direktes Licht und ringförmige T9 LED-Röhren

 

Möchten Sie sich direkt mit Licht anstrahlen, damit Ihr Gesicht besonders zu Geltung kommt, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Lampe (Schreibtischlampen funktionieren zum Beispiel sehr gut) über Ihrer Augenhöhe installieren. So gehen Sie sicher, dass Ihr Gesicht komplett ausgeleuchtet wird und Sie sich nicht blenden. Hierbei gilt: nutzen Sie zwei oder gar drei Lichtquellen aus verschiedenen Winkeln, vermeiden Sie Schattenwurf, der bei nur einer Leuchte entstehen kann.

Eine besonders elegante und komfortable Variante der Videokonferenz-Beleuchtung bieten T9 LED-Röhren. Diese weisen eine ikonische Ringform auf und strahlen Licht in sämtliche Richtungen ab. So entstehen kaum Schatten und Sie werden in der Regel auch nicht vom ausgestrahlten Licht geblendet. Entscheiden Sie sich für diese Beleuchtung, reicht eine Leuchte vollkommen aus.

 

Farbtemperatur für Videokonferenz-Beleuchtung

 

Bei der Wahl der Farbtemperatur stehen Sie vor der Wahl zwischen Tageslichtweiß (6.500 K), Kaltweiß (4.000 K), Warmweiß (3.000 K) und Extra Warmweiß (2.700 K). Je niedriger die Kelvin-Zahl (K), desto wärmer wirkt das Licht – es hat einen höheren Rotanteil.

Am natürlichsten wirken die meisten Personen in tageslichtweißer Beleuchtung. Richten Sie also für Ihre Videokonferenzen extra eine Beleuchtung ein, sollten Sie auf eine Farbtemperatur von 6.500 K achten. Sie können sich aber natürlich auch mit einem warmweißen Licht (3.000 K) oder kaltweißem Licht (4.000 K) in Szene setzen.

 

Warum LED?

 

Ein umfassendes Lichtkonzept aus LED-Beleuchtung bietet viele Vorteile. Es bringt sowohl psychologische, als auch ökonomische Effekte mit sich. So kann es zu Wohlbefinden, erhöhter Aufmerksamkeit und Motivation beitragen, als auch Energie sparen, Kosten reduzieren und den Wartungsaufwand einschränken. Ihr Arbeitsalltag von zu Hause kann beginnen!



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