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Von der Glühlampe zur effizienten LED

Die traditionelle Glühlampe wurde mittlerweile von ihrer LED-Alternative abgelöst. Das liegt vor allem an der EU-Verordnung 2009/244/EG, dessen Punkte seit dem 1. September 2018 vollständig in Kraft getreten sind. Seit diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr erlaubt, Lampen mit einer Energieeffizienz von C oder schlechter zu produzieren. In der Schweiz ist der Verkauf sogar komplett verboten. In Deutschland und Österreich ist der Vertrieb von Restbeständen zwar noch gestattet, nachhaltiger und effizienter sind jedoch LEDs. Warum das so ist, erklären wir Ihnen jetzt.

 

Mehrere Glühbirnen hängen von der Decke

Pixabay/Matthias Grießhammer

Warum sind Glühlampen verboten?

 

Die EU-Verordnung 2009/244/EG trat am 1. September 2009 in Kraft und reguliert seitdem die Effizienz von Leuchtmitteln. Da die allermeisten Glühlampen nur 5 % der verwendeten Energie in Licht umwandeln, sind sie somit viel zu ineffizient – man könnte auch von “wahren Energiefressern” sprechen. Viele derartige Produkte werden mit einer Energieeffizienz von C oder schlechter eingestuft. Es ist mittlerweile nur noch erlaubt, Produkte mit einer Energieeffizienz von B oder besser herzustellen. Hier spielt nicht nur die schlechte Energieumwandlung von Glühbirnen eine Rolle, sondern auch dessen geringe Lebensdauer. Mehr dazu lesen Sie im nächsten Kapitel. 

 

 

Unsere LED-Alternativen

 

 

Wie lange hält eine Glühlampe?

 

Traditionelle Glühlampen kommen gerade einmal auf einen Wert von rund 1.000 Stunden. Rechnen Sie damit, dass Sie die Glühlampe rund 60 Stunden pro Woche (12 Stunden pro Werktag) brennen lassen, so ergibt sich ein Wert von 3.120 Stunden im Jahr. In diesem Szenario müssten Sie Ihre Glühlampe rund drei Mal in 365 Tagen wechseln. Das produziert viel Müll und wirkt sich zudem negativ auf Ihren Geldbeutel aus, da Sie immer wieder neue Glühbirnen beschaffen müssen.  

Moderne LEDs hingegen weisen eine Leuchtdauer von 15.000 bis zu 100.000 Stunden auf. Wendet man das obere Beispiel auf diese Werte an, ergibt sich eine Lebensspanne von 5 bis 32 Jahren. Somit sparen Sie mit LED nicht nur einen großen Teil Ihrer Stromkosten ein, sondern können auch von dessen Langlebigkeit profitieren. Auch, wenn LED-Lampen in der Regel etwas teurer sind, lohnt sich die Anschaffung allemal, da sie in der Regel nicht gewartet werden müssen. Auch amortisiert sich der höhere Kaufpreis durch die geringeren Energiekosten schnell. Dies können Sie nachrechnen, wenn Sie den Return on Investment von LED berechnen.  Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Blogeintrag: LED Lebensdauer: Wie lange halten LEDs wirklich?

 

Leuchtmitteltyp Lebensdauer
(in Stunden)

Lumen
Brenndauer
(bei 60 Stunden/Woche)
Glühlampe 1.000 h 0,3 Jahre
Halogenlampe 2.000 – 4.000 h 0,6 – 1,2 Jahre
Energiesparlampe 10.000 h 3 Jahre
LED-Lampe 15.000 – 100.000 h 5 – 32 Jahre

 

 

 

Wie funktioniert eine Glühlampe?

 

Eine Glühlampe besteht aus drei verschiedenen Komponenten: Sockel, Kolben und Glühfaden:

Der Sockel fasst Kolben und Glühdraht ein und sorgt dafür, dass die Lampe in einem Gewinde fixiert werden kann. Zudem wird durch ihn der elektrische Kontakt hergestellt. Eine gewöhnliche Glühlampe besitzt ein E27-Schraubgewinde. Die Zahl bezieht sich dabei auf dessen Durchmesser: 2,7 cm. Auch modernde LED-Glühlampen weisen unter anderem dieses Gewinde auf. Ein Wechsel ist daher meist sehr einfach und schnell. 

Der Kolben einer gewöhnlichen Glühlampe besteht aus Glas und verhindert, dass der Glühdraht mit Sauerstoff in Verbindung kommt. Würde dies passieren, so würde er im Betrieb einfach verglühen. Daher ist das Innere des Kolbens entweder mit einem Gasgemisch gefüllt (meistens Argon und Stickstoff), oder luftleer. 

Schaltet man eine Glühlampe an den Strom an, fließt dieser durch den Glühfaden. Dieser besteht aus einem leitenden Material. Anschließend erwärmt er sich auf 1.500 bis 3.000 Grad Celsius und strahlt Wärme und Licht aus. Wichtig ist, dass der Glühfaden aus einem Material besteht, das bei der Hitze nicht schmilzt – zum Beispiel Wolfram. Das emittierte Licht macht dabei nur einen Teil von bis zu 5 % aus. LED-Produkte sind wesentlich effizienter

Symbolbild zum Aufbau einer Glühbirne
Pixabay/AnnaliseArt

 

 

Was macht das Licht einer Glühlampe so besonders?

 

Einige Fakten machen das Licht einer Glühbirne besonders: Es hat zum Beispiel einen sehr hohen Wert beim Farbwiedergabeindex. Mit bis zu 100 Ra stellt das Licht der Glühlampe Farben komplett authentisch dar – Es kann sogar mit Sonnenlicht verglichen werden. Zudem empfinden viele Menschen die Farbtemperatur einer Glühbirne als sehr angenehm. Diese liegt bei rund 2.700 Kelvin und wird als “Extra Warmweiß” bezeichnet. Sie hat somit einen hohen Rotanteil, was eine gemütliche entspannte Atmosphäre erschafft.

LEDs wurde lange Zeit unterstellt, diese Eigenschaften nicht leisten zu können. Das stimmt allerdings nicht: Es gibt mittlerweile unzählige LED-Produkte, die sowohl einen CRI von 90-99 Ra aufweisen können als auch eine extra warmweiße Farbtemperatur besitzen. Zudem gibt es die "Licht emittierenden Dioden" in weiteren Lichtfarben, wie zum Beispiel Kaltweiß oder auch Tageslichtweiß. Wie Sie eine geeignete Farbtemperatur finden, erklären wir Ihnen in einem anderen Blogpost. 

Auch Enthusiasten der klassischen Glühbirnen-Form kommen mit LEDs auf ihre Kosten. Besonders, wenn Sie eine Lampe suchen, die Sie offen als Dekoration verwenden möchten, bieten sich sogenannte Filament-Lampen an. Diese bieten nicht nur ein gemütliches Licht, sondern geben Umgebungen auch ein wunderbares Retro-Flair. 

 

Unsere LED-Filament Tipps: 

 

 

Eine ganz besondere Rolle spielen hier LED-Lampen, die man dimmen kann. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen: Manche davon ändern sogar ihre Farbtemperatur, wenn man die Leuchtkraft verringert. So wird aus einer warmweißen LED-Leuchte schnell eine extra warmweiße Lichtquelle. Eine bekannte Reihe dieser Produkte sind die Philips DimTone-LED-Lampen.

 

 

Dimmbare LED-Leuchtmittel:

 

Wie entsorgt man Glühlampen richtig?

Möchten Sie alte Glühlampen entsorgen, müssen Sie nicht viel beachten: Sowohl Glas als auch Metall sind nicht schädlich für die Umwelt. Sie können die alten Leuchtmittel daher einfach im Restmüll entsorgen. Worauf Sie jedoch verzichten sollten, ist, Ihre alten Glühlampen in den Glascontainer zu werfen. Das liegt daran, dass das Glas für Glühbirnen einen anderen Schmelzpunkt hat, wie das, was als Verpackung genutzt wird. So kann es beim Recyceln zu Problemen kommen.

Alte LED-Lampen hingegen dürfen Sie nicht einfach in den Restmüll werfen. Das liegt daran, dass hierin Materialien verbaut sind, die recycelt werden können. Wie genau das funktioniert, können Sie im Artikel Können LED-Lampen recycelt werden? nachlesen.

Ein aufgeschlagenes Wörterbuch mit dem Wort

iStock/Lobro78

 

 

Warum Sie von Glühlampe zu LED wechseln sollten

 

Die oberen Kapitel lassen sich leicht in einem Satz zusammenfassen: Der Wechsel von
Glühlampe zu LED lohnt sich. Das liegt nicht nur an den geringeren Stromkosten, sondern auch an der bedeutend längeren Lebensdauer. Auch sind die Anwendungsmöglichkeiten moderner LED-Lampen wesentlich vielfältiger, sodass sie viel individueller genutzt werden können. Informationen zu LED-Alternativen für weitere Leuchtmittel finden Sie in unserem Ratgeber “Wechsel zu LED”.

 

 

 

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